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Messerschmitt Bf 109 K-4

von Harald Krumreich (1:48 Hasegawa)

Messerschmitt Bf 109 K-4

Die letzte zum Einsatz gekommene Messerschmitt Bf 109 war die Baureihe K, auch unter der Bezeichnung „Kurfürst“ bekannt, die sich direkt aus der Baureihe G 10 ableitete. Bis zum Kriegsende wurden etwa 700 Stück produziert. Durch den Einbau eines leistungsstärkeren Triebwerkes, sowie aerodynamischer Verbesserungen gelang es den Technikern von Messerschmitt, daß es die Bf 109 wieder mit den meisten alliierten Gegnern aufnehmen konnte.

Messerschmitt Bf 109 K-4

Der Bausatz basiert im wesentlichen auf den schon seit längerer Zeit auf dem Markt befindlichen bekannten Bausätzen der Messerschmitt Bf 109 F und G Varianten. Um eine K-Version bauen zu können, wurden zwei neue Spritzlinge hinzugefügt. Diese beinhalten im wesentlichen neue Rumpfhälften mit einer separaten Motorhaube, einen neuen Instrumententräger, andere Reifen und ein längeres Spornrad, zusätzliche Restabdeckungen für das Hauptfahrwerk, neue Propellerblätter und ein rechtes Cockpitseitenteil.

Messerschmitt Bf 109 K-4

Die Bf 109 K-4 stellt eine Maschine des JG 52 dar, die mir schon früher in mehreren Profiles wegen ihrer Farbgebung aufgefallen war. Im Zubehörhandel fand sich auch schnell der passende Decalbogen von Cutting Edge, den ich mir aber durchaus hätte sparen können, wie sich später herausstellte. Selbst unter Einsatz großer Mengen eines Weichmachers gelang es mir nicht die Tulpenblätter an mein Modell zu bekommen. So entschloß ich mich Schablonen der einzelnen Tulpenblätter anzufertigen und das Ganze mittels Airbrush zu lackieren.

Messerschmitt Bf 109 K-4

Zuerst wurde also die weiße Umrandung lackiert und nach dem Abtrocknen mit einer kleineren Schablone das rote Innenfeld. Hierbei ist zu beachten, daß vor dem Auftragen der roten Farbe, auch der Propellerspinner weiß vorlackiert wird, da sonst ein gravierender Farbkontrast zu den weiß umrandeten Tulpenblättern entsteht. Die in RLM 83 gehaltenen Balkenkreuze vom Decalbogen, die auf den Rumpfseiten anzubringen sind, wichen farblich dermaßen von der Aeromaster Farbe ab, daß auch diese lackiert wurden. Da die von mir gebaute Maschine ohne Buchstabenkennung ist, und ich letztendlich alles was der Decalbogen von Cutting Edge zur spezifischen Darstellung meiner Messerschmitt beinhaltete, bis auf die weißen Streifen an den Höhenrudern, lackiert habe, hätte ich mir die Anschaffung des Decalbogens getrost sparen können.

Harald Krumreich

Publiziert am 29. September 2004

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