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Unimog U1300 2to

von Diethelm Berlage (1:35 Revell)

Unimog U1300 2to

Der Unimog dient der Bundeswehr als Grundfahrzeug für eine Vielzahl von Einsatzzwecken. Nur Schade, dass das Revell-Modell mit der angegossenen Plane nicht ebenso vielseitig ist, ohne gleich einen Umbau machen zu müssen. Ich wollte aber mal ein Modell mit aufgerollter Plane bauen, und dafür musste ich die Bordwände neu aufbauen.

Unimog U1300 2to

Von vorherigen Unimogs hatte ich schon Pritschen übrig. Diese nutzte ich für die neuen Bordwände. Die hintere Bordwand war am einfachsten zu verwenden. Man brauchte nur die angegossenen kleinen Ecken der Plane abschleifen. Mit etwas Nachschnitzen der Profile konnte ich diese auch für vorne nehmen. Komplizierter waren da schon die seitlichen Wände. Ich nutzte für jede Platte zwei Seitenteile des Bausatzes. Ich trennte die Plane von der Bordwand und klebte jeweils zwei gegeneinander, wie im Bild hoffentlich verdeutlicht.

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Unimog U1300 2to

 

Da ich die Bordwände auch für andere Projekte brauchte, goss ich mir diese in Resin ab. Nach Montage der Bordwände war nun das Geländer dran. Hierfür nutzte ich H-Stangen, die ich noch liegen hatte, und machte mir daraus U-Profile. Diese waren zwar größer dimensioniert als beim Original, aber ich fand es nicht so schlimm. Die Spriegel für die Plane erstellte ich aus Draht. Als Plane nutzte ich Alu-Folie, deren Seitenteile ich aufrollte.

Unimog U1300 2to

Die Räder hatte ich mir mal selbst gebaut, siehe mein Artikel Räder bauen hier auf Modellversium. Nach schon einigen Unimogs hatte ich keine Lust, schon wieder den Innenraum der Fahrerkabine zu detaillieren. Da kam mir die Idee, es so zu machen, wie auf Originalbildern manchmal zu sehen: Im Manöver werden in Deckung gerne die Scheiben mit Planen verhängt, sowie Lampen oder Nummernschilder zugeklebt, wahrscheinlich, um Reflektionen durch Sonnenlicht zu vermeiden.

Unimog U1300 2to

Bei der Lackierung wollte ich nicht den üblichen Weg mit Fleckentarnung gehen, sondern ein eher „gammeliges“ Fahrzeug darstellen. Bei „Tagen der offenen Tür“ sieht man oft die lustigsten Farbzusammenstellungen, besonders bei Radfahrzeugen: in Gelboliv oder Bronzegrün einfarbig, oder in Fleckentarn. Teils neu, teils alt und ausgeblichen, fast grau. Teils auch alte Fahrzeuge mit neuen Teilen in anderen Farbtönen repariert oder nur einige Stellen nachgepinselt mit Farbe, die gerade da war, ohne sich so sehr am Tarnschema zu orientieren. So nahm ich für dieses Modell Bronzegrün, mit Weiß aufgehellt. Ausbesserungen in frischem Bronzegrün und eine Stoßstange in Fleckentarn runden das Modell als Farbtupfer ab. Das Modell baute ich 2005 als fünftes Modell meiner Unimog-Sammlung.

Unimog U1300 2to

Diethelm Berlage,
didi-berlage.blogspot.de

Publiziert am 11. November 2009

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