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Henschel Hs 129B-3

mit 75mm Anti-Tank Cannon

von Harald Krumreich (1:48 Hasegawa)

Henschel Hs 129B-3

Die Entwicklung von speziellen stark gepanzerten Schlachtflugzeugen, die zur Erdkampfunterstützung eingesetzt werden sollten, hatte ihren Ursprung bereits im ersten Weltkrieg. Praktisch umgesetzt wurden diese Erfahrungen allerdings nur in Deutschland, wo man die Hs 129 für die Heeresunterstützung entwickelte und dann speziell zum Panzerjäger ausbaute.

Henschel Hs 129B-3

Abgesehen von dem sowjetischen Pendant der Sturmovik, verfügten die Alliierten über keine speziell entwickelten Erdkampfflugzeuge. Außerdem mußte mit dem Aufkommen stärker gepanzerter Fahrzeuge auch die Bewaffnung nachgerüstet werden. Daher wurde der Einbau der 75mm Pak 40L in die Henschel erwogen.

Henschel Hs 129B-3

Die Tests an russischen Beutepanzern zeigten schnell, daß mit der 75mm Kanone alle sowjetischen Panzer zerstört werden konnten. Selbst aus einer Entfernung von ca. 950 Metern war man mit dieser Waffe in der Lage, im Anflug von 90° zum Ziel, 130mm Panzerung zu durchschlagen. Durch eine Feuerrate von 40 Schuß pro Minute war der Pilot in der Lage in einem einzigen Anflug mindestens drei Geschosse auf das Ziel abzufeuern.

Henschel Hs 129B-3

Der Bausatz bereitete außer im Bugbereich keinerlei Schwierigkeiten und auch hier kann man sich große Schleifarbeiten sparen, wenn man die Nase so einklebt, daß man nur überstehende Ränder abschleifen muß.

Henschel Hs 129B-3

Außer der Verwendung von fotogeätzten Gurten und einiger Stützstreben an der rückwärtigen Panzerplatte, habe ich den Bausatz "out of the box" gebaut. Na ja die im Bausatz befindliche Kanone wurde dann letztendlich durch eine Messingkanone von Schatton ersetzt...eigentlich ein Muß!!

Henschel Hs 129B-3

Wie man auf den Bildern sehen kann habe ich zwar die Decals von Hasegawa verwendet, die aber noch eine klitzekleine Ergänzung aus Restbeständen der Grabbelkiste erfuhren.

Henschel Hs 129B-3

Lackiert ist die Henschel mit Acrylfarben von Gunze. Alles in allem ein Bausatz, den man wenn schon nicht gebaut, dann doch original verpackt haben sollte, da es sich hierbei um eine "Limitid Edition" handelt.

Harald Krumreich

Publiziert am 04. August 2003

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