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Republic F-105D Thunderchief

Pussy Galore

von Harald Krumreich (1:32 Trumpeter)

Republic F-105D Thunderchief

Der Trumpeter-Kit enthält 17 Spritzrahmen, an denen sich ca. 514 in Hellgrau gespritzte Einzelteile befinden. Also eine prall gefüllte Schachtel mit einem Inhalt, der einem jede Menge Bastelspaß garantiert. Erfreulicherweise hat Trumpeter auch für umfangreiche Bewaffnungsoptionen gesorgt. Bis auf die AIM-9 Sidewinder befinden sich sämtliche am Original zum Einsatz gekommenen Waffen, samt drei unterschiedlicher Arten von externen Zusatzkraftstoffbehältern, im Bausatz. Einziges Manko sind die Gummiräder sowie der Munitionsgurt, der ebenfalls aus Gummi besteht. Die Gummiqualität ist leider nicht so überzeugend. Erst nach einem einstündigem kochendem Wasserbad fand ich die Gummiteile dann einigermaßen verwertbar.

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Nach dem Sichten der Bausatzteile, kam ich zu dem Entschluss, doch einige Zurüstteile verwenden zu wollen, da auf den ersten Blick das später gut sichtbare Cockpit für mein persönliches Empfinden und im Vergleich zum Original doch recht rudimentär gestaltet ist. Also beschloß ich, mir ein paar Zubehörsets zu organisieren, denn schließlich hatte ich nicht vor, noch eine Thud in diesem Maßstab zu bauen und daher wollte ich an dieser Stelle nicht sparen. Letzten Endes verwendete ich für den Bau der Thud ein Black Box Cockpitset, das Eduard F-105 Thunderchief Color Interiorset, das Eduard F-105 Thunderchief Exteriorset, das Eduard F-105 Tunderchief Armamentset, Cutting Edge AIM-9D Sidewinderset, Weißmetallfahrwerk, Cutting Edge Abziehbilderbogen F-105 Fancy Girls Part 1 und Eduard Express Mask für die Kanzellackierung.

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Die Modellunterseite bekam eine Lackierung mit Gunze FS 36622, eine Art Weißgrau, und die Modelloberseite mit Model Master Enamels. Das nette Mädel über dem Tankstutzen wurde auch noch etwas „gesupert“, ist sie doch im Abziehbilderbogen jugendfrei dargestellt...Weil die Entfernung zum Einsatzgebiet der Jabos im Vietnamkonflikt nicht selten mehr als 500 Meilen gewesen ist, wurden die Maschinen mit Luftbetankungssystemen ausgestattet, im Fall der frühen Thuds das sogenannte „Boom“ Tanksystem. Die Geburtsstunde der „Pussy-Galore“... Schnell merkten die Piloten bei den Luftbetankungsmanövern, dass die Operator Schwierigkeiten hatten, den Tankrüssel in die vorgesehen Öffnung zu lenken.

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Aus diesem Grunde schlug Cap. Vizcarra eines Tages vor, den Operatorn ein lohnenderes „Ziel“ zu bieten und somit deren Trefferquote zu verbessern. Gesagt, getan, es wurde eine nackte „Schönheit“ über dem Einfüllstutzen aufgemalt und dafür gesorgt, das Vizcarras Maschine auch gleich am nächsten Morgen einen Einsatz fliegen sollte, der aber wegen Triebwerksproblemen auf den Nachmittag verschoben werden mußte. Das verabredete Codewort für den Betankungsvorgang wurde auf „I´m a virgin“ festgelegt. Enttäuschenderweise kam von der Tankercrew keine Reaktion, was das Bild auf der Nase der Thud betraf. Bei weiteren Einsätzen jedoch wurde die Maschine vom Operator des jeweiligen Tankflugzeugs immer der kompletten Mannschaft gemeldet und am Operatorfenster zeigten sich abwechselnd die Mannschaftsmitglieder mit Kameras. Obwohl eine der meist fotografierten Maschinen des Vietnamkonfliktes, existieren heute kaum Bilder, weder in der Literatur noch im Internet.

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Harald Krumreich

Publiziert am 15. Januar 2007

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