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1998 Ford Taurus

#11 „Paychex Gold“, Brett Bodine

von Thomas Lutz (1:24 Revell)

1998 Ford Taurus

In der NASCAR Saison 1998 kehrte Ford wieder zurück zu den Anfängen des Stock Car Motorsports. Die Gründer hatten 1949 die bahnbrechende Idee, mit den sogenannten Stock Cars für die Fans Rennsport zu bieten, bei dem sie ihre eigenen Familienautos, anstatt teure spezielle Rennwagen, auf der Rennstrecke bewundern konnten.

1998 Ford Taurus

Die Familienkutschen im Rennkleid waren unter der Haube schon Mitte der 50´er Jahre auf Motorsport getunt, aber die Karosserien waren diejenigen der ganz normalen Straßenautos, zumindest bis Ende der 70´er Jahre.

1998 Ford Taurus

Die Stock Cars der Anfangsjahre waren meistens full-size 2-door Limousinen / Sedans, also richtige Familienkutschen.

Das machte diesen Motorsport bei den Fans so beliebt, da man sich mit den Rennwagen 100%-ig identifizieren konnte. 

Die NASCAR wich von diesem Konzept bereits Anfang der 70´er Jahre ab, als man auf die kleineren mid-size Cars umstieg und mit dem Dodge Charger, Plymouth Roadrunner und Ford Torino dann sogar Muscle-Cars verwendete.

1998 Ford Taurus

Im Jahr 1981 wechselten die Ford Werksteams auf den neuen Ford Thunderbird, eine Symbiose aus Sports Car und Luxery mid-size Schlitten. Der Thunderbird blieb bei NASCAR bis zu seinem Produktionsende 1997 im Dienst und war des am längsten gefahrene Modell bei NASCAR.

1998 Ford Taurus

Der Thunderbird wurde im Jahr 1998 vom Ford Taurus abgelöst, der in der oberen Mittelklasse dann eher wieder einer Familienkutsche entsprach und das erste originale 4-türige Modell in der NASCAR war.

1998 Ford Taurus

Brett Bodine fuhr in den Saisons 1998 und 1999 mit seinem eigenen Team für den Sponsor Paychex, einem Unternehmen aus Rochester New York, das sich auf Outsourcing von Dienstleistungen für Firmen spezialisiert hat, insbesonders für den Bereich von Lohnabrechnungen. Der Ford Taurus hatte die Grundfarbe Weiß mit Schriften und Startnummern in Blau sowie einem schwarzen Heckspoiler.

1998 Ford Taurus

Beim Rennen „Winston 500“ trug das Auto die Sonderlackierung „Paychex Gold“ ebenfalls in Weiß aber goldenem Heck sowie goldenem Heckspoiler. Das verwendete Decal stammt von Slixx No. 1382/9911 für das normale rein weiße Paychex Design. Die silbernen Farbflächen an den Seiten und auf der Motorhaube wurden mit Gold übermalt um es der Sonderlackierung anzupassen

1998 Ford Taurus

Die besten Platzierungen für Brett Bodine waren zwei jeweils 11 Plätze bei den Rennen in Bristol und Talladega. Am Ende der Saison belegte er mit 2907 Punkten den 25. Platz in der Meisterschaft. Sein einzigster Rennsieg im NASCAR Winston Cup gelang Brett Bodine in der Saison 1990. Im Alter von 44 Jahren beendete der Bruder von Geoff und Todd Bodine seine Karriere im Jahr 2003.  

1998 Ford Taurus

Autos mit Charakter eben ...

... wo auch immer Modelle gebaut werden

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Thomas Lutz,
stockcarmodels.weebly.com

Publiziert am 27. Januar 2020

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