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Messerschmitt Bf 109 G-10

von Moritz Blees, 13 Jahre (1:24 Trumpeter)

Messerschmitt Bf 109 G-10

Hiermit möchte ich ein älteres Modell von mir vorstellen, welches ich vor einigen Jahren gebaut habe. Damals hatte ich leider noch keine Ahnung von richtigem Lackieren mit Vorschattieren, Preshading etc. Auch sagten mir die Begriffe „Washing", „Nachdetaillierung" und „Klarlack" zu diesem Zeitpunkt nichts. Somit möchte ich mich für die in meinen Augen grauenvolle Bemalung des Cockpits und des DB 605 Motors und das extreme Silbern der teilweise falsch aufgebrachten Decals entschuldigen. Auch die Tarnung ist fiktiv und ich habe sie mir nach meinem damaligen Geschmack zusammen gerührt....

Messerschmitt Bf 109 G-10

Geschichte

Im gesamten Internet und auch auf Modellversium steht genügend über die Bf 109, sodass ich nicht schon wieder alles von vorne durchkauen will. Zum Modell kann ich nicht mehr viel sagen, nur dass das Original in der Reichsverteidigung beim JG 3 „Udet" geflogen ist. Pilot und Verbleib sind mir unbekannt.

Messerschmitt Bf 109 G-10

Modell

Der Bau des guten Trumpeter Bausatzes begann wie immer beim Cockpit. Ich baute es nach meinem damaligen Können aus der Schachtel zusammen und ergänzte „Gurte" aus zurecht geschnittenem Küchenlappen. Die Decals wollten nicht am Armaturenbrett haften und somit versuchte ich mich mit Mikrobemalung an den Armaturen, welches mir auch recht gut gelungen ist.

Dasselbe Verfahren verwendete ich beim Motor. Im Lader ersetzte ich das gegossene Lüftergitter gegen ein dünnes Spitzennetz. Alles andere ist OOB und ich kann nicht meckern: der Motor ist gut detailliert, einfach zu bauen; es passt alles und er kommt dem Original sehr nahe... zumindest ohne Farbe!

Anschließend wurde das Ganze in den Rumpf eingepasst, verklebt und der Rumpf verspachtelt.

Messerschmitt Bf 109 G-10

Nach einer Reihe von Arbeitsschritten (Fahrwerk, Propeller, Kanonen, Klappen etc.) baute ich die Flügel an den Rumpf und klebte alles mit dem berühmten Tamiya-Tape ab. Propeller, Fahrwerk und andere Kleinteile kommen erst später dran.

Mit meiner damaligen Airbrush Pistole „Revell Basic" und Acrylfarben desselben Herstellers lackierte ich mein selbst ausgedachtes, an das damalige Sichtschutztarnmuster erinnernde Camouflage auf.

Klarlack ließ ich aus Unwissenheit weg und brachte stattdessen unmittelbar nach dem Lackieren die Decals auf, welche verständlicherweise Silbern wie eine Silbermünze.

Das Schneckenmuster auf dem Propellerspinner lackierte ich per Pinsel und weißer Acrylfarbe, die restlichen Kleinteile erhielten noch eine Detailbemalung.

Messerschmitt Bf 109 G-10

Die einzige Alterungsmöglichkeit von der ich wusste und die ich fertig bringen konnte, waren zu dem Zeitpunkt Pigmente. In diesem Falle „Black Smoke" von MIG. Dieses brachte ich an allen möglichen Stellen teilweise wohl etwas zu übertrieben auf :).

Noch alle Kleinteile angebracht und schon fertig!

Alles in Allem war ich zum Zeitpunkt des Baus sehr zufrieden mit meinem Werk, allerdings heute kann ich dies nur belächeln :)

Zum Bausatz kann ich nur ein eindeutiges Lob aussprechen, er ist übersichtlich, hat tolle Gravuren und eine kleine, sinnvolle Ätzteilplatine und sehr schöne Gummireifen beliegen. Fast alle Details sind sehr authentisch ausgeführt, wie z. B. die schöne Erla- bzw. Gallandhaube. Die Decals sind ebenfalls gut, wovon ich aber durch meine Verarbeitungsweise nicht viel über behalten habe ;)

Ich hoffe es gefällt und happy modelling!

Messerschmitt Bf 109 G-10

Moritz Blees, 13 Jahre

Publiziert am 11. April 2014

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