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Aurora

von Andreas Martin (1:400 Ogonjek)

Aurora

Die Aurora wurde als drittes Schiff der Pallada-Klasse 1897 auf Stapel gelegt und im Jahre 1903 in Dienst gestellt. 1905 nahm sie an der Seeschlacht von Tsushima teil, bei der die russische Pazifikflotte bis auf drei Schiffe von der japanischen Marine versenkt wurde. Unter den „überlebenden" russischen Schiffen war auch die Aurora. Nach Ende des russisch-japanischen Krieges wurde die Aurora ab 1906 in der Ostsee als Schulschiff eingesetzt. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges bekam das Schiff eine stärkere Bewaffnung und versah nun Dienst in der Ostsee als Wachschiff und Unterstützungsschiff für die russische Infanterie.

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1916 wurde die Aurora für Reparaturarbeiten nach St. Petersburg verlegt und hier erfolgte am 25. Oktober 1917 der wohl bekannteste „Einsatz" der Aurora: Mit einem Platzpatronenschuss aus ihrem Buggeschütz gab die Aurora das Signal zum Sturm der Bolschewiki auf das Winterpalais, den Sitz der Regierung. Dies gilt als Beginn der Oktoberrevolution. Seit 1956 liegt die Aurora in St. Petersburg als Museumsschiff vor Anker.

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Der Bausatz stammt zwar von der russischen Firma Ogonjek, der Schachtelinhalt ist aber eindeutig Heller, die diesen Bausatz Anfang der 1970er Jahre in den Handel brachten. Von einem rund 40 Jahre alten Bausatz darf man natürlich keine Wunder erwarten. Aber mit etwas Eigeninitiative und ein paar Fotoätzteilen lässt sich, wie ich finde, durchaus ein nettes Modell erstellen. Getakelt habe ich wieder mit gezogenen Gussästen und 1:350er Seeleute von Tamiya beleben das Schiff. Die Wasserfläche entstand aus entsprechend bemaltem Pappmaché. Selten war ein Schiffsmodell so preiswert.

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Andreas Martin,
Andreas' Flying Circus

Publiziert am 23. August 2014

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